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Zinsabschlagsteuer

Bei der Zinsabschlagsteuer auch Kapitalertragssteuer (KapErSt) handelt es sich um eine Quellensteuer, welche im Jahr 1993 in Deutschland eingeführt wurde. Sie wird bei der Einkommensteuererklärung wie eine Einkommensteuervorauszahlung behandelt.

Die Zinsabschlagssteuer beträgt in Deutschland zur Zeit (Stand 1/2008) für Dividenden (Gewinnanteile) 20%, Zinsen aus Kapitalanlagen 30% und für Tafelgeschäfte 35%. Zuzüglich kommt jeweils der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5%.

Mit einem Freistellngsauftrag oder einer Nichtveranlagungsbescheinigung kann die Erhebung der Zinsabschlagssteuer vermieden werden. Eine Freistellungsbescheinigung kann nur in der Höhe des Sparerfreibetrages erfolgen.

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